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Letzte Änderung: 12.11.2014 

Reinhold Zitzelsberger Webmaster

 

Abenteuer Westafrika

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Abenteuer Westafrika

24. Februar bis 13. März 2005

 

Geschi wurde 60 und so entschlossen wir uns, kurzfristig eine Kreuzfahrt „Abenteuer Westafrika“ zu buchen. Und es war tatsächlich ein Abenteuer. Gleichwohl war die Reise super und 6(!) neue Länder haben wir dabei kennen gelernt (nunmehr 127(!) Länder, die wir kennen).

Wir reisten mit der von Phönix-Reisen gecharterten MS Albatros.

Nur sehr selten werden von Kreuzfahrtschiffen Häfen an der Westküste Afrikas besucht. Es gibt viel zu entdecken: abenteuerliche Fahrten ins Landesinnere, die Ursprünglichkeit der Bewohner fernab der großen Touristenströme, farbenprächtige Tänze und Folklore.

Unsere Reise führte von Ghana, am Knie Afrikas gelegen, entlang der westafrikanischen Küste durch die Straße von Gibraltar ins Mittelmeer bis nach Monte Carlo. Die Länder und Menschen auf dieser Reise waren beeindruckend.

Wir flogen nach Accra, der Hauptstadt Ghanas, und gingen dort an Bord. Bereits am nächsten Tag besuchten wir die frühere deutsche Kolonie Togo.

Geschi wurde 60 am 25. Februar 2005.

In Togo wurden wir vom König in Togoville empfangen (war eindrucksvoll und eigenartig).

In Benin liefen wir in den Hafen der Hauptstadt Cotonou ein, machten eine Busfahrt zum Pfahldorf Ganvie und hatten abends eine Audienz beim König Adallah. Übrigens sagenhafte Fotomotive.

3 Tage kreuzten wir vor der Küste Westafrikas, wir fuhren in Richtung Guinea und kamen morgens im Hafen von Conakry an. Diesmal gingen wir morgens zu Fuß durch die abenteuerliche Stadt und erlebten einen einzigartigen Markt. Nachmittags dann die offizielle Stadtrundfahrt mit Besuch einer christlichen Kirche, des Nationalmuseums, eines „Holzkunstmarktes“ und dann gab’s noch Folklore im „Park des 2. Oktober“.

Nachdem wir einen Tag auf See waren liefen wir morgens in den Hafen Banjul des kleinen Staates Gambia ein. Gambia liegt am gleichnamigen Fluss und ist eigentlich bettelarm. Über die Hauptstadt Seregunda erreichten wir die Magasuto-Lodge, wo wir den ganzen Tag im Urwald verbrachten: Fotosafari mit Affen, Bootsfahrt, Essen im Camp und dann gab’s mal wieder Folklore („Tanz der reinen Frauen“).

Schon am nächsten Tag war Dakar in der ehemals französischen Kolonie Senegal an der Reihe. Ich kam voll auf meine Kosten. Wir fuhren mit Jeeps auf der Endetappe der berühmten Rallye Paris – Dakar. War schon beeindruckend, was Fahrer und Material im Wüstensand leisten müssen.

Wieder mal 2 Tage auf See und wir erreichten Lanzarote. Europa, zumindestens spanisches Hoheitsgebiet, hatte uns wieder. Beeindruckend die europäische Sauberkeit und die Feuerberge, mit heißer Lava im südlichen Teil der Insel. Der etwa ½-stündige Kamelritt war wohl mehr Massenabfertigung für die Touristen.

In Agadir (Marokko) lag die MS Albatros unterhalb der im Erdbeben 1960 zerstörten Casbah und ehemaligen Altstadt. Wir erkannten Agadir kaum wieder, nach 18 Jahren hatte sich viel verändert – die Stadt war sauberer und attraktiver geworden. Eine Fahrt mit einem Jeep ins südlich von Agadir gelegene Massa-Tal und an die Steilküste mit darunter liegenden Höhlenwohnungen war schon interessant.

Bleibt noch zu erwähnen, dass das Leben an Bord abwechslungsreich war. Morgens um 8.00 Uhr Frühsport. Es wurden während der Seetage tagsüber interessante Vorträge gehalten (ich war mit 3 Vorträgen auch dabei) und abends gab’s Unterhaltung in der Music-Lounge sowie in den verschiedenen Bars (z.B. tanzen in Harry’s Bar). Den Kapitänsempfang haben wir verpasst, weil wir zu spät waren – aber das anschließende Buffet Martinique war allein schon vom Ansehen überwältigend – es schmeckte auch sehr gut.

Essen gab’s genug – morgens um 6.30 Uhr early bird-breakfast und nach 23.00 Uhr noch einen Nachthappen, insgesamt konnte man 11 x am Tag essen (ich hatte zugenommen).

Gefahrgut in Afrika, das war gewöhnungsbedürftig.

Wir legten mit unserem Schiff normalerweise in Containerhäfen an und da gab’s viel zu sehen. Die Tankfahrzeuge, vor allem die der großen Ölkonzerne (wie Shell), waren o.k. – aber die anderen halt „afrikanisch“.

Gekennzeichnet waren die TW übrigens gemäß ADR, also mit Gefahrzettel, Gefahrnummer und UN-Nummer. Bemerkenswert war noch, dass in Benin das Benzin an den Straßen frei aus Glasflaschen und Glasballons verkauft wurde, teilweise auch aus Kunststoffkanistern.

Nochmals abschließend die Feststellung: Es war ein Abenteuer in Westafrika!

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